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Was kostet eine Website in Rostock?

Fast jede Agentur antwortet mit „kommt drauf an". Das stimmt — aber Orientierungswerte lassen sich trotzdem nennen. Preisbereiche, Kostentreiber und was nach dem Launch noch anfällt.

Orientierung

Preisbereiche nach Projekttyp.

Drei grobe Kategorien — keine Garantien, aber eine ehrliche Einordnung dessen, was in welchem Budgetrahmen realistisch ist.

Landingpage — 800 bis 2.500 €

Eine fokussierte Seite für Kampagnen, lokale Präsenz oder Produktlaunches. Schnell umsetzbar, conversion-optimiert. Für Handwerksbetriebe, Praxen oder Veranstaltungen geeignet.

Unternehmenswebsite — 2.500 bis 8.000 €

Mehrere Seiten, Kontaktformular, CMS-Anbindung, SEO-Basis. Die Standardlösung für kleine und mittelständische Unternehmen in Rostock, die professionell auftreten wollen.

E-Commerce & Custom — ab 8.000 €

Online-Shops, Buchungssysteme, Portale mit eigener Logik. Aufwand und Preis hängen stark vom Funktionsumfang ab — eine grobe Einschätzung ist erst nach Anforderungsanalyse möglich.

Kalkulation

Was den Preis beeinflusst.

Sechs Faktoren, die im Angebot den Unterschied machen — unabhängig davon, bei wem der Auftrag landet.

Anzahl Unterseiten

Eine Landingpage und eine Unternehmenswebsite mit 20 Seiten unterscheiden sich im Aufwand erheblich. Mehr Seiten bedeuten mehr Struktur, mehr Inhalte, mehr Test.

CMS-Anbindung

Wer Inhalte selbst pflegen will, braucht ein Content-Management-System. Das kostet initial mehr, spart aber laufende Agenturkosten ab dem ersten Update.

Custom-Funktionen

Login-Bereiche, Konfiguratoren, Buchungssysteme — jede Custom-Funktion ist ein Entwicklungsprojekt für sich. Anforderungs-Workshop vorab schafft Klarheit über den Aufwand.

Design-Anspruch

Template-basiert (günstig), individuelles Design im Entwicklungsprozess (mittel) oder vollständige Markenentwicklung mit Designer (höher) — drei klar unterscheidbare Stufen.

Bestehende Inhalte

Migration aus einem alten System ist oft aufwändiger als erwartet. Gut strukturierte Inhalte sind günstig zu übernehmen; chaotische Datenstände erhöhen den Aufwand.

Mehrsprachigkeit

Eine zweite Sprache bedeutet doppelten Inhalt, separates Routing und laufende Pflege. Faustregel: +20–30 % auf das Gesamtprojekt.

Nach dem Launch

Laufende Kosten einplanen.

Die eigentlichen Kosten beginnen nach dem Launch. Wer das nicht von Anfang an einplant, erlebt böse Überraschungen.

Hosting — 10 bis 80 €/Monat

Je nach Anforderung: einfaches Static-Hosting, Managed WordPress oder Cloud-Infrastruktur. EU-konformes Hosting ist für DSGVO-Konformität Pflicht.

Domain — 12 bis 40 €/Jahr

.de-Domains sind günstig. Branchen- oder Marktnamen mit Premium-Erweiterung können deutlich teurer sein.

Wartung & Sicherheit — 30 bis 150 €/Monat

Updates, Sicherheits-Scans, Backups. Bei WordPress-Installationen besonders wichtig — ungepflegte Installationen sind ein häufiges Angriffsziel.

Inhaltspflege — nach Bedarf

Wer Inhalte nicht selbst pflegt, zahlt pro Änderung oder bucht ein Stundenpaket. Mit gutem CMS lässt sich das vollständig in Eigenregie übernehmen.

Konkreter Überblick

Transparente Pakete und genaue Preise

Dieser Ratgeber gibt Orientierung. Konkrete Festpreise nach Projekttyp, mit genau beschriebenem Leistungsumfang, stehen im Leistungskatalog.

Zu den Festpreisen

Einordnung

Warum bin ich erkennbar günstiger.

Der Preisunterschied zur Agentur ist strukturell, nicht zufällig. Was dahinter steckt — und wo die Grenzen liegen.

Kein Agentur-Overhead

Kein Projektmanager, kein Account-Manager, keine Gemeinkosten für Bürofläche oder mehrköpfige Teams. Was nicht als Fixkosten anfällt, wird nicht im Angebot umgelegt — das ist der strukturelle Preisunterschied zur Agentur.

Kooperation als Voraussetzung

Ein günstiger Preis setzt Zusammenarbeit auf Augenhöhe voraus: Inhalte und Freigaben pünktlich liefern, Entscheidungen zeitnah treffen. Werden Anforderungen oder Vereinbarungen während des Projekts wesentlich geändert, entstehen zusätzliche Kosten — die offen kommuniziert und separat beauftragt werden. Der Projektzeitraum ist gemeinsame Arbeit auf ein Release hin.

KI beschleunigt — und verursacht neue Aufgaben

KI verkürzt bestimmte Arbeitsschritte. Gleichzeitig entsteht neue Arbeit: Ergebnisse prüfen, Prompts präzise formulieren, Qualität beurteilen, Fehler erkennen. Die Lernkurve ist real. KI ist kein Null-Aufwands-Hebel — sie verschiebt den Aufwand, reduziert ihn nicht auf null.

KI verändert technische Anforderungen

Strukturierte Daten, semantische Auszeichnung, maschinenlesbare Metadaten — diese Anforderungen sind nicht neu, bekommen aber durch KI-gestützte Suche neues Gewicht. Eine moderne Website muss auffindbar sein: für Menschen, Suchmaschinen und KI-Systeme, die Inhalte vorschlagen oder Produkte auf Anfrage nennen.

Günstiger geht nicht — sinnvoll

Unterhalb einer bestimmten Schwelle fehlt der Anreiz, Qualität zu liefern und Verantwortung zu übernehmen. Ein zu niedriger Preis schadet der Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Die Preise hier sind das Ergebnis echter Kalkulation — nicht Verhandlungsmasse nach unten.

Häufige Fragen

Was vorab geklärt wird.

01

Warum nennen viele Agenturen keine Preise?

Vergleichbarkeit ohne Briefing ist schwierig — das stimmt. Gleichzeitig nutzen Agenturen dieses Argument, um Verhandlungsspielraum zu behalten. Grobe Preisrahmen nach Projekttyp lassen sich trotzdem nennen und sollten es auch.

02

Wann reicht ein günstiges Template?

Für eine reine Visitenkarten-Seite eines kleinen Betriebs ohne Sonderanforderungen kann ein Template ausreichen. Sobald Performance, Barrierefreiheit (BFSG ab 2025), individuelle Inhalte oder langfristige Wartbarkeit eine Rolle spielen, stoßen Templates technisch an Grenzen.

03

Was ist häufig nicht im Angebot enthalten?

Texte, Bilder, Hosting-Setup, SEO-Konfiguration, Analytics-Einrichtung, Migration bestehender Inhalte und Revisionsrunden tauchen in vielen Angeboten nicht explizit auf — und kommen dann als Nachtrag. Seriöse Angebote weisen diese Positionen klar aus.

04

Wie vergleiche ich Angebote richtig?

Drei Angebote zu vergleichen macht nur Sinn, wenn die enthaltenen Leistungen identisch sind. Checkliste: Hosting inklusive? Welches CMS? Texte durch wen? Wie viele Revisionen? Wartung nach Launch?

05

Gibt es günstigere Optionen als eine Agentur?

Baukastensysteme (Jimdo, Wix, Squarespace) liegen bei 15–30 €/Monat, haben aber Einschränkungen bei Performance, SEO und Barrierefreiheit. Wer technisch affin ist, selbst gestalten möchte und das Budget nicht hat, für den ist Webflow eine ernsthafte Option — deutlich mächtiger als klassische Baukästen, mit echtem Design-Kontrolle. Für Freelancer variiert die Qualität stark. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern ob das Ergebnis langfristig wartbar und ausbaubar ist.

Konkretes Angebot

Welches Budget passt zu Ihrem Vorhaben?

Kurze Beschreibung des Projekts reicht — Einschätzung mit realistischer Preisspanne innerhalb eines Werktags.