01
Warum nennen viele Agenturen keine Preise?
Vergleichbarkeit ohne Briefing ist schwierig — das stimmt. Gleichzeitig nutzen Agenturen dieses Argument, um Verhandlungsspielraum zu behalten. Grobe Preisrahmen nach Projekttyp lassen sich trotzdem nennen und sollten es auch.
02
Wann reicht ein günstiges Template?
Für eine reine Visitenkarten-Seite eines kleinen Betriebs ohne Sonderanforderungen kann ein Template ausreichen. Sobald Performance, Barrierefreiheit (BFSG ab 2025), individuelle Inhalte oder langfristige Wartbarkeit eine Rolle spielen, stoßen Templates technisch an Grenzen.
03
Was ist häufig nicht im Angebot enthalten?
Texte, Bilder, Hosting-Setup, SEO-Konfiguration, Analytics-Einrichtung, Migration bestehender Inhalte und Revisionsrunden tauchen in vielen Angeboten nicht explizit auf — und kommen dann als Nachtrag. Seriöse Angebote weisen diese Positionen klar aus.
04
Wie vergleiche ich Angebote richtig?
Drei Angebote zu vergleichen macht nur Sinn, wenn die enthaltenen Leistungen identisch sind. Checkliste: Hosting inklusive? Welches CMS? Texte durch wen? Wie viele Revisionen? Wartung nach Launch?
05
Gibt es günstigere Optionen als eine Agentur?
Baukastensysteme (Jimdo, Wix, Squarespace) liegen bei 15–30 €/Monat, haben aber Einschränkungen bei Performance, SEO und Barrierefreiheit. Wer technisch affin ist, selbst gestalten möchte und das Budget nicht hat, für den ist Webflow eine ernsthafte Option — deutlich mächtiger als klassische Baukästen, mit echtem Design-Kontrolle. Für Freelancer variiert die Qualität stark. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern ob das Ergebnis langfristig wartbar und ausbaubar ist.